Hintergrund
Was sind "Fit for duty" Tests?
Vor Beginn einer Fahrt kann der Fahrer Fit for duty Tests auf
einem Palm Computer durchführen. Die Testergebnisse zeigen an, ob sich der Fahrer in einem
fahrtüchtigen Zustand befindet, d.h. nicht zu müde ist.
Die Daten der Tests können telematisch zu einem Computer übertragen werden, der die aktuellen
Ergebnisse mit gespeicherten Ergebnissen der Person vergleicht. Beeinträchtigungen
des aktuellen Zustandes können dann sofort an den Fahrer und/oder den
Disponenten gemeldet werden.
Anforderungen an und Arten von Fit for duty Tests
Fit for duty Tests sollten Einflüsse von Müdigkeit oder anderen leistungsmindernden Faktoren sensitiv erfassen.
Mögliche Fit for duty Tests sind Reaktionszeit-Tests oder sogenannte "unstable tracking" Aufgaben.
Am wichtigsten ist, dass die Tests leicht durchzuführen sind und Müdigkeit valide widerspiegeln.
Leider gibt es hier einige Probleme, ähnlich denen bei Fahrerassistenzsystemen.
Probleme bei Fit for duty Tests
Zunächst muß ein Verhaltensparameter gefunden werden, der Müdigkeit und verringerte Fitness valide mißt.
Dazu kommt, dass man eine kritische Schwelle des Parameters definieren muß, oberhalb derer der Fahrer nicht mehr fahren sollte.
Aufgrund großer inter- und auch intraindividueller Differenzen, erscheint dies sehr schwierig.
Aktivitäten
Aktuell werden Experimente durchgeführt, um adäquate Verhaltensparameter und Schwellenwerte zu finden, d.h. um
Fit for duty Tests zu validieren.
Mitglieder der Arbeitsgruppe
Sprecher: Prof. Dr. Friedhelm Nachreiner,
Universität Oldenburg
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Dipl.-Ing. Dr. Karel Marsalek
Technische Universität Aachen, Prof. Dr. Günter Debus
Fachhochschule Schmalkalden, Prof. Dr. Martin Golz
Universität Dortmund, Prof. Dr. Michael Kastner
Universität Würzburg, Prof. Dr. Hans-Peter Krüger
Universität Wuppertal, Prof. Dr. Rainer Wieland
Volkswagen AG
Weitere Informationen zu den Institutionen unter Mitglieder

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