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Medizinisches Screening


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Hintergrund

Das Problem: Schlafstörungen bei Berufskraftfahrern
Tagesschläfrigkeit und beeinträchtigte Leistung treten bei Personen mit Schlafstörungen häufig auf. Dabei wird die Bedeutung der Folgen von Schlafstörungen für die Sicherheit allgemein unterschätzt. Einige Berufsgruppen haben ein besonders hohes Risiko, in einen durch Schlafstörungen und nachfolgende Müdigkeit bedingten Unfall verwickelt zu werden, so z.B. LKW-Fahrer oder Maschinenführer.

Eine mögliche Lösung: Regelmäßiges medizinisches Screening
Ein Ansatz zur Vorbeugung solcher Unfälle liegt im regelmäßigen Screening von Risikogruppen. Mitarbeiter füllen Fragebögen zur Schlafqualität, -quantität und Tagesschläfrigkeit aus. Wenn die Datenanalyse auf eine Schlafstörung hinweist, wird beim Mitarbeiter eine komplette Schlafdiagnostik (d.h. mittels EEG) durchgeführt.

Datenschutz und Akzeptanz der Screening-Prozedur
Screening Studien und Datenanalysen sollten durch unabhängige Institute durchgeführt werden, um Datenschutz zu garantieren. Durch moderne medizinische Techniken (Telematik) können zusätzliche Untersuchungen auch zu Hause durchgeführt werden. Das erhöht die Akzeptanz des Screening Programms und reduziert Kosten. Screening Studien in Risikogruppen sind notwendig für ein verantwortungsbewußtes Gesundheitsmanagement.

Aktivitäten

Vorhandene medizinische Screening-Verfahren müssen kontinuierlich verbessert werden. Zudem werden neue Screening-Verfahren entwickelt. Dabei ist wichtig, dass diese Methoden einfach und preisgünstig sein müssen.

Mitglieder der Arbeitsgruppe

Sprecher: Dr. Margot Lakemeyer, Technische Universität Aachen.

BAD-GmbH, Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik, Dr. Michaela Schlicker
Universitätsklinik Bergmannsheil, PD Dr. Sylvia Kotterba
Ford-Werke GmbH Köln
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Dr. Alexander Gundel
Universität Köln, Prof. Dr. Niels Galley
Universität Würzburg, Prof. Dr. Hans-Peter Krüger

Für weitere Informationen zu den Institutionen siehe Mitglieder

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