"Alertness Management Competence Network" - AMCoNet

Ziele und Aktivitäten


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Die verschiedenen Aktivitäten des AMCoNets dienen alle dem Ziel, Müdigkeit im Straßenverkehr zu verringern.

Hintergrund

Das Kompetenznetz "Müdigkeit im Verkehr - Alertness Management" ist ein Zusammenschluß von Verkehrsforschern aus Universitäten, Industrie, nicht-universitären Forschungszentren und Einrichtungen des Bundes.

Herangehensweisen an das Problem "Müdigkeit im Straßenverkehr"
Eine Reduktion oder sogar Verhinderung müdigkeitsbedingter Unfälle erfordert die Zusammenarbeit von Experten aus verschiedenen Bereichen. Arbeitsschwerpunkte sind zum einen die Untersuchung der Eigenschaften und Ursachen von Müdigkeit. Zweitens werden - auch in Kooperation mit Unternehmen - technische Geräte zur Detektion von Müdigkeit entwickelt. Schließlich ist es wichtig Entscheidungsträger aus der Politik einzubinden, damit Wissen über Müdigkeit Eingang in rechtliche Regelungen finden kann (z.B. in die Regelung der Lenk- und Ruhezeiten).

Zielgruppen
1) Forscher und Studenten, die mehr über Müdigkeit wissen möchten,
2) Personen in Schlüsselpositionen der Industrie, Politik und Administration,
3) Medien.

Der Hauptzweck des Netzwerkes liegt darin

  • die Forschungs-Expertise im Bereich Alertness-Management zusammen zu bringen und ein Informations und Kommunikationsforum für nationale und internationale Partner und Kunden zu etablieren,
  • Nutzern ein weites Spektrum an Expertise zu bieten und individuelle Lösungen zu entwickeln,
  • Projekte zu initiieren und zu realisieren, die verschiedene Bereiche der Verkehrsforschung umfassen und dabei positive Impulse für Forschung und Entwicklung zu setzen.

Koordination
Das Netzwerk wird koordiniert von Stefan Rothermel und Dr. Alexander Gundel vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln, Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin, Abteilung Verkehrssicherheit in Kooperation mit Dr. Schulze von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt).

Aktivitäten

Die Aktivitäten des Netzwerkes können verschiedenen Kategorien zugeordnet werden:

Beim medizinischen Screening werden Arbeitnehmer in Hochrisikoberufen regelmäßig im Hinblick auf müdigkeitsbezogene Gesundheitsprobleme (z.B. Apnoen) untersucht.

Die Unfallanalyse umfaßt eine gründliche Untersuchung der internen und Umgebungsfaktoren, die die Wahrscheinlichkeit von Unfällen erhöhen.

Mit Hilfe von Computerprogrammen, die die Determinanten von Müdigkeit modellieren, wird eine Müdigkeitvorhersage ermöglicht.

Fahrer Assistensysteme dienen der Vermeidung von müdigkeitsbedingten Unfällen mit Hilfe technischer Geräte, die ein Warnsignal abgeben, wenn zu große Müdigkeit auftritt (z.B. Kameras, die Augenbewegungen aufnehmen).

"Fitness for Duty" kann mit Hilfe von Tests überprüft werden, die vor einer Fahrt durchgeführt werden und die Auskunft über den physiologischen und psychologischen Status des Fahrers und seiner Fähigkeit zum Fahren geben.

Schließlich beinhaltet das Alertness Management Training die Ausbildung und das Training von Fahrern und Disponenten im Hinblick auf die Ursachen von Müdigkeit, individuelle Müdigkeitszeichen, und angemessene Gegenmaßnahmen.

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